Strategien gegen Diskriminierung in Osteuropa

 

Menschenrechtsdialog in St. Petersburg


Am 26./27. Oktober 2012 findet in St. Petersburg die internationale Konferenz “Anti-Discrimination Strategies. Experience and Perspectives” (Strategien gegen Diskriminierung. Erfahrungen und Perspektiven) statt. Die Veranstaltung ist eine Kooperation des russischen LGBT Netzwerks, der Hirschfeld-Eddy-Stiftung und der Moskau Helsinki Gruppe, sie wird unterstützt vom Auswärtigen Amt sowie der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ).


Fokus der Konferenz ist die Verteidigung von Menschenrechten sowie die Unterstützung der Bürgerrechtsbewegung in Russland. Dazu gehört die Rehabilitierung von Opfern der Verfolgung durch die Nationalsozialisten, die Dokumentation von Diskriminierungsfällen sowie Vorschläge zu einem Antidiskriminierungsgesetz in osteuropäischen Ländern. Weitere Themen sind die psychologische und rechtliche Unterstützung von Diskriminierungsopfern und die Antidiskriminierungsarbeit von  Menschenrechtsbeauftragten.


Zu Teilnehmenden der Konferenz gehören die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Christine Lüders, der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning, außerdem Menschenrechtsbeauftragte aus verschiedenen Regionen Russlands sowie Vertreterinnen und Vertreter von internationalen Menschenrechtsorganisationen aus Deutschland, Belarus und der Ukraine.


Im Anschluss an die Konferenz gibt es ein Fachtreffen zu den Ergebnissen der Konferenz bezüglich der Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender in Russland. Das Treffen wird vom russischen LGBT Netzwerk veranstaltet. Teilnehmende sind ILGA-Europe, das „SOVA“ Zentrum, die Moskau Helsinki Gruppe, die Organisation “Komi Human Rights Commission ‘Memorial’” sowie russische Regionalkoordinatoren.


Die Konferenz in St. Petersburg ist die dritte Menschenrechtskonferenz der Hirschfeld-Eddy-Stiftung in Osteuropa.


Programm und Hinweis der Partnerorganisation LGBT Network

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Hirschfeld-Eddy-Stiftung
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