Lesbisch leben und kämpfen in Uganda

26.10., 19.00 Uhr, Berlin: Aktivistin von FARUG zu Gast in Berlin

Drakonische Gesetze, brutale Überfälle und religiös verbrämte Hetzkampagnen – regelmäßig erreichen uns aus Uganda schreckliche Nachrichten. Gleichzeitig gibt es einen mutigen Aktivismus, der für die Unteilbarkeit der Menschenrechte und gegen Hass streitet. Seit mehreren Jahren arbeitet die Hirschfeld-Eddy-Stiftung mit ugandischen Organisationen zusammen und hat am Mittwoch, den 26. Oktober 2016 Ssenfuka J. Warry., die Direktorin von Freedom and Roam Uganda (FARUG) zu Gast.

Sie lebt in Kampala und arbeitet bei FARUG, einem 2003 gegründeten Projekt, das um die Menschenrechte von lesbischen, bi- und transsexuellen Frauen sowie Transgender ringt, ihnen Unterstützung anbietet und mit Information und Aufklärung den Kampf gegen Unwissen, Ignoranz und Bösartigkeit aufnimmt. Sie wird von dem gegenwärtigen Alltag berichten und erzählen, auf welche Politiken und Strategien FARUG setzt, um Menschen zu stützen, zu schützen, zu überzeugen und für die Menschenrechte zu gewinnen. Wie arbeiten sie mit Politiker*innen, Botschaften und EZ-Organisationen zusammen, wie mit anderen NGOs vor Ort und international?

Moderiert von Lydia Malmedie (Yogyakarta-Allianz / Doktorandin an der Universität Potsdam)

Wann: Mittwoch, den 26. Oktober 2016, 19.00-20.30 Uhr

Wo: LSVD, Almstadtstr. 7, 10119 Berlin-Mitte (Nähe U- und S-Bhf. Alexanderplatz)

Eintritt frei

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Anmeldung bitte unter: markus.ulrich@lsvd.de

Hintergrundinformationen zu Uganda auf der Seite der Hirschfeld-Eddy-Stiftung und im LSVD-bLOG.

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