Berlin, 7.12.: Strategien gegen Homo- und Transphobie in Nigeria - Elnathan John und Olumide Popoola

Elnathan John, Autor von „An einem Dienstag geboren“ und Olumide Popoola, Autorin von „When we speak of Nothing“ sind eingeladen. Sie diskutieren über Möglichkeiten, sich für die Verbesserung der Lebenssituation von Lesben und Schwulen und von transgeschlechtlichen  Menschen in Nigeria einzusetzen.

Wann: Berlin, Donnerstag, den 7. Dezember 2017, 19:00 Uhr
Wo: Afrika-Haus Berlin, Bochumer Straße 25, 10555 Berlin

In Olumide Popoolas neuestem Roman geht es um die Erfahrungen einer britisch-nigerianischen Trans*person in London und Nigeria. Elnathan John erzählt in seinem Roman die Geschichte des Jungen Dantala, der im Norden Nigerias in die zunehmend gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Boko Haram und der Regierung gerät.

Welche Rolle spielen Männlichkeitsvorstellungen? Welche Wirkung hat das Anti-Homosexuellen-Gesetz aus dem Jahr 2014? Welche Formen der Unterstützung gibt es – rechtlich, aktivistisch und politisch?

Begrüßung: Oumar Diallo, Afrika-Haus Berlin und Sarah Kohrt, Hirschfeld-Eddy-Stiftung

Input: Klaus Jetz, Hirschfeld-Eddy-Stiftung zur Arbeit der Stiftung mit nigerianischen Organisationen

Podiumsgespräch mit Elementen einer Lesung:
Olumide Popool
a, nigerianisch-deutsche Autorin und Performerin
Elnathan John, nigerianischer Satiriker und Anwalt

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt, der Eintritt ist frei.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu Fragen und weiterem Austausch.

Eine Veranstaltung der Hirschfeld-Eddy-Stiftung in Kooperation dem Afrika-Haus Berlin und InterKontinental, Agentur für afrikanische Literatur im Rahmen der Reihe „Crossings & Alliances"

http://www.hirschfeld-eddy-stiftung.de/vernetzung/crossings-alliances/