WEBTALKS

Activists from South Africa and Lesotho discuss with the GIZ Working Group

Zum Gedenken an den Internationalen Tag gegen Homophobie, Biphobie und Transphobie 2022 in einem Webtalk mit Frauenaktivistinnen des Masakhane-Projekts und der GIZ-Arbeitsgruppe Südliches Afrika und Lesotho.

Alles rund um den Webtalk finden Sie hier und im Blog DNH-2022.


Erfolgreiche Projekte von und für LSBTIQ+ in Lateinamerika

Do no harm – Aktivist*innen über gute Strategien in der Entwicklungszusammenarbeit


Sarah Kohrt, Klaus Jetz, Mauri, Aktivist-Nicaragua

Hier geht's zur Einladung.

Speziell in der Zusammenarbeit mit LSBTIQ+-Projekten in vielen Ländern des Globalen Südens sind Fingerspitzengefühl und verlässliche Absprachen gefragt, um die Projektpartner*innen nicht zu gefährden. Wie eine zielführende Projektarbeit aussehen kann, berichteten zwei Kooperationspartner*innen der Hirschfeld-Eddy-Stiftung aus Nicaragua und Kolumbien.
Webtalk: 21. April 2022, Online-Talk: Do no harm und best practice – LSBTI-Projekte in Lateinamerika

PRÄSENZVERANSTALTUNGEN

Kickoff Do no harm – was heißt das für LSBTI-Projekte? 

Praxisworkshop: Do no harm — was heißt das für LSBTI-Projekte?
Zu diesem Thema lud die Hirschfeld-Eddy-Stiftung am 10. Mai 2022 in Berlin-Neukölln zum Praxisworkshop: „Do no harm- was heißt das für LSBTI-Projekte?“ ein. Zum Start des vom Bundesministerium für Justiz geförderten Projektes „Do no harm – Risiken in der internationalen Projektarbeit minimieren“ diskutierten Aktivist*innen aus dem globalen Süden mit Vertreter*innen aus der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. So stellt sich beispielsweise die Frage: Sollen internationale Geber sich für LSBTI in einem Staat engagieren, der LSBTI kriminalisiert, indem sie Anti-Diskriminierungs-Trainings mit der Polizei machen? Oder ist die Polizei als Vertreterin des Staates die falsche Adresse?

Was in einem Land gilt und die Bewegung voranbringt, kann in einem anderen Schaden anrichten. So wurde beim Workshop immer wieder deutlich: Sichtbarkeit ist ein Sicherheitsrisiko. Vorsicht ist bei Klarnamen und Fotos geboten. Und es ist wichtig, die Aktivist*innen, die gefördert werden auch langfristig abzusichern und die Anforderungen, die Geber üblicherweise an Veröffentlichungen haben, der Sicherheitslage entsprechend anzupassen. Wer einmal out ist, muss sich auch nach dem Ende eines Projektes schützen können.

Insgesamt ist es wichtig, Risikoeinschätzungen vorab und im Verlauf des Projekts durchzuführen, und die Lage vor Ort in Zusammenarbeit mit den LSBTI-Organisationen vor Ort genau zu analysieren und den Projektpartner*innen maximale Flexibilität bei veränderten Sicherheitsbedingungen geben. Da muss die deutsche Verwaltung noch einiges lernen. Der Workshop war ein gelungener Projektauftakt, denn: Do no harm, but do something!

Do no harm-Projektwebsite mit allen Texten und Veranstaltungen.

Der Workshop hat am 10. Mai 2022 im REFUGIO in Berlin-Neukölln stattgefunden. 

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sich hinter den folgenden Links: 


Meet IDNOWA from Ghana

13.06.2022: Meet delegates from the Interfaith Diversity Network of Westafrica (IDNOWA)

Hirschfeld Eddy Foundation cordially invites you to a networking event with activists from the Interfaith Diversity Network of Westafrica (IDNOWA).

When: Monday, 13 June, 2–3:30 PM CEST
WhereLesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD), Kleiststraße 35, 10787 Berlin

“Our goal is to create an international solidarity movement in the face of a controversial bill currently being debated in the Ghanaian parliament in Accra”, says Davis Mac-Iyalla, executive director of the Interfaith Diversity Network of West Africa IDNOWA. Davis, member of the Anglican Church, has testified against the bill at a hearing of the Committee on Constitutional, Legal and Parliamentary Affairs. He calls for international support.

Please find more information here.

Website IDNOWA


LGBTIQ-activism and artivism in Tunisia

Meet Karam Aouini from our partner organization Mawjoudin from Tunis.

When: Friday, 8 July, 4–5:30 pm CEST
Where: Lesben- und Schwulenverband (LSVD), Almstadtstr. 7, 10119 Berlin

Guest: Karam Aouini, Mawjoudin, Tunis
Moderators: Sarah Kohrt, Hirschfeld-Eddy-Stiftung

“Artivism is a compelling way to combat hostile attitudes toward our community, and a beautiful alternative and powerful means of raising awareness for greater acceptance of LGBTIQ people”, says Karam Aouini, organizer of the first Queer Film Festival in Tunis and member of the Mawjoudin LGBTIQ organization in Tunis. Details of the event are here and in the HES blog under DNH-2022.

Karam Aouini from Mawjoudin — a partner organization of the Hirschfeld Eddy Foundation in Tunisia ‒ talks at an event in Berlin about his activism and his “artivism” which revolves around art. A summary of the talk is available here.

LSBTI in Äquatorialguinea, die Autorin und Aktivistin Trifonia Melibea Obono in Köln

Die Journalistin und LSBTI-Aktivistin Trifonia Melibea Obono ist eine derbekanntesten Autorinnen des Landes. Sie publiziert in Spanien und macht immer wieder Lese- und Vortragsreisen in die USA und nach Europa. Seit 2016 leitet Obono die Organisation „Somos Parte del Mundo“ („Wir sind Teil der Welt“). https://blog.lsvd.de/lsbti-in-aequatorialguinea-die-autorin-und-aktivistin-trifonia-melibea-obono-in-koeln/

Gefördert durch:

BMJ

HES