SAVE THE DATE: 01.06.2017 „Time to react - Zivilgesellschaftliche Handlungsspielräume stärken“

Internationale Konferenz: Strategien und Bündnisse gegen den Closing Space

Wann: Donnerstag, den 1. Juni 2017 von 14:00  – 19:00 Uhr 
Wo: Bibliothek des Auswärtigen Amts, Berlin
Veranstaltende: Hirschfeld-Eddy-Stiftung und das Auswärtige Amt 

Bitte merken Sie sich den Termin bereits vor. Für die Teilnahme ist eine persönliche Anmeldung erforderlich. Eine Einladung folgt. 

Hier finden Sie das vorläufige Konferenzprogramm:  

www.hirschfeld-eddy-stiftung.de/timetoreact 
 

Trotz der positiven Entwicklung und Stärkung der Demokratiebewegungen in vielen Ländern gibt es eine entgegengesetzte globale Tendenz. Zivilgesellschaften sind bedroht durch Maßnahmen von autoritären, aber auch von demokratischen Staaten: Gesetze zur Wahrung nationaler Werte, internationale Anti-Geldwäschegesetze und durch Verwaltungsvorschriften erschwerte Registrierungen zielen auf Frauenrechtsgruppen, Stiftungen, Menschenrechtsorganisationen und Umweltorganisationen.

Organisationen, die für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und Inter* (LSBTI) arbeiten, kennen seit langem Probleme mit Registrierungen, besonders in Staaten, die homosexuelle Handlungen unter Strafe stellen. Neu sind wie in Russland sogenannte Anti-Propagandagesetze, die jede positive Erwähnung von Homosexualität – auch zur gesundheitlichen Aufklärung – unter Strafe stellen und verbieten. International weniger bemerkt werden Anti-NRO-Gesetze, die zum Beispiel in Uganda erlassen wurden, angeblich, um die „nationale Würde“ zu schützen. Diese treffen LSBTI in besonderer Weise, denn sie sind häufig die ersten, gegen die vorgegangen wird.

Es wird Zeit, gemeinsam Gegenstrategien zu entwickeln, die die besondere Rolle von LSBTI-Organisationen reflektieren und sie einbeziehen. Welche Bündnisse, guten Beispiele und Ideen gibt es bereits, wie reagiert die Außenpolitik, wie die Entwicklungszusammenarbeit? Wie können die Handlungsspielräume der Zivilgesellschaft gestärkt und erweitert werden? Darüber diskutieren Aktivist*innen aus Russland, Uganda und Botswana und weitere Expert*innen, u.a. auch mit der Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung Bärbel Kofler. 

Die Konferenz richtet sich an an Politiker*innen, Wissenschaftler*innen und NGOs, an Stiftungen, Vertreter*innen der Entwicklungszusammenarbeit und der Auswärtigen Politik.  

Bitte merken Sie sich den Termin bereits vor. Für die Teilnahme ist eine persönliche Anmeldung erforderlich. Eine Einladung folgt.