Kaum Thema der Entwicklungszusammenarbeit

Menschenrechte von Lesben, Schwulen und Transsexuellen nicht vergessen!

Zur Vorstellung der Geberstudie 2011 „Menschenrechte fördern! Deutsche Unterstützung für lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und inter* (LSBTI) Menschenrechtsarbeit im Globalen Süden und Osten“ durch die Dreilinden gGmbH und das Deutsche Institut für Menschenrechte erklärt Axel Hochrein, Hirschfeld-Eddy-Stiftung: 

Staatliche und private Einrichtungen sind aufgefordert, mehr Ressourcen für die Menschenrechtsarbeit für Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intersexuelle Menschen einzusetzen. Bislang ist diese Form des Engagements immer noch die absolute Ausnahme: Von den über 16.000 Stiftungen in Deutschland, fördern nur neun Stiftungen auch Projekte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (LGBT). Das macht die zweite Geberstudie deutlich. Erfreulich ist aber, dass das Volumen der Förderung aus Deutschland für Projekte von Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen im globalen Süden und Osten zugenommen hat. 

Die Unterstützung von Menschenrechtsverteidigern und -aktivistinnen ist das Hauptarbeitsgebiet der Hirschfeld-Eddy-Stiftung, der Menschenrechtsstiftung des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD). Wir freuen uns, dass die Studie unsere Arbeit würdigt und hervorhebt.

Viele Jahre war die prekäre Situation von Homosexuellen und Transsexuellen kein Thema der Entwicklungszusammenarbeit. Es gibt Hoffnungen, dass sich das ändert: Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat im März 2011 die Umsetzung der Menschenrechte sexueller und geschlechtlicher Minderheiten erstmalig in einem Förderprogramm erwähnt. 

Ob in Stiftungen, Partnerstädten oder Durchführungsorganisationen: Die Situation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transsexuellen muss mehr Raum bekommen. Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung ist gerne zu Beratung und Vermittlung von Know-how bereit.

Hier finden Sie die Studie

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Hirschfeld-Eddy-Stiftung. Stiftung für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender Plattform LGBT Menschenrechte Renate Rampf Chausseestraße 29, 10115 Berlin
Tel.: (030) 789 54 778, Fax: 789 54 779
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