Unterstützen Sie die Arbeit der Hirschfeld-Eddy-Stiftung!

26.03.2009

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

in mehr als 80 Staaten wird Homosexualität heute noch strafrechtlich verfolgt, nicht selten sind die Strafen körperliche Gewaltanwendung. In einigen Ländern der islamischen Welt wurden auch im vergangenen Jahr homosexuelle Menschen hingerichtet, weil dort die Todesstrafe für Homosexuelle gilt.

Vielerorts sind staatliche Behörden an der Unterdrückung von Lesben und Schwulen beteiligt, verweigern ihnen jeglichen Schutz vor Anfeindungen und Gewalt. Auch in Teilen Europas schlägt ihnen mitunter noch Hass entgegen. Die Behörden einiger Staaten versuchen, ihnen das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit sowie auf freie Entfaltung der Persönlichkeit abzusprechen.

In Berlin wurde im Juni 2007 die „Hirschfeld-Eddy-Stiftung - Stiftung für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender“ gegründet. Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, die Achtung der Menschenrechte von Homosexuellen voranzubringen, international Menschenrechtsarbeit zu unterstützen, Menschenrechtsverteidigern aktiv zu helfen sowie Aufklärung und den Abbau von Vorurteilen zu fördern.

Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung verdient unsere Unterstützung, weil sie sich beim Thema Homosexualität für Aufklärung statt Ausgrenzung einsetzt. Die sexuelle Orientierung gehört zu den individuellen Menschenrechten. Jenen zu helfen, denen dieses Menschenrecht versagt ist, erfordert unser aller Solidarität.

Deshalb bitte ich Sie heute ganz herzlich um Ihre Unterstützung für die Arbeit der Hirschfeld-Eddy-Stiftung in Form einer Zustiftung oder Spende.

Vergangenen Dezember stellte die französische Regierung mit Unterstützung der Europäischen Union in der UN-Vollversammlung einen Antrag vor, in dem gefordert wird, dass endlich auch die Menschenrechte von Homosexuellen zu wahren sind, dass Homosexuelle zu schützen sind vor gewalttätigen Übergriffen, vor strafrechtlicher Verfolgung und vor der Todesstrafe. Mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes konnte die Hirschfeld-Eddy-Stiftung dafür sorgen, dass lesbische Aktivistinnen und schwule Aktivisten aus Afrika, Asien und Lateinamerika für ihre Anliegen persönlich in New York werben konnten.

In den zurückliegenden 20 Monaten hat die Hirschfeld-Eddy-Stiftung schon viel geleistet und angestoßen. Dazu gehörte, die Unterstützung schwullesbischer Menschenrechtsorganisationen in Nicaragua und in der Türkei, ein Menschenrechtskongress in Kiew (Ukraine) sowie die offizielle deutschsprachige Übersetzung und Veröffentlichung der Yogyakarta-Prinzipien im Rahmen der Schriftenreihe der Hirschfeld-Eddy-Stiftung.

2009 möchte die Stiftung u. a. eine befreundete Organisation in Westafrika unterstützen. Denn unsere Namensgeberin Fannyann Eddy kam aus Sierra Leone, wo sie 2004 einem grausamen Mordanschlag zum Opfer fiel.

Mit Ihrer Zustiftung zur Erhöhung des Stiftungskapitals oder einer Spende tragen Sie dazu bei, die internationale Menschenrechtsarbeit der Hirschfeld-Eddy-Stiftung wirkungsvoll zu unterstützen. So wird die Stiftung auch in Zukunft konkrete Hilfe vor Ort leisten können. Zustiftungen und Spenden zugunsten der Hirschfeld-Eddy-Stiftung sind steuerabzugsfähig.

Sprechen Sie uns an und besuchen Sie auch die Homepage der Stiftung www.hirschfeld-eddy-stiftung.de. Dort finden Sie ausführliche Informationen zu Zielen, Arbeit und Projekten der Stiftung.

Ich bedanke mich ganz herzlich für Ihr Engagement und Ihre Unterstützung!

 

Ihre