Do no harm – Risiken in der internationalen Projektarbeit minimieren

Neues Projekt der Hirschfeld-Eddy-Stiftung 2022
 

Webtalks

Publikationen

Präsenzveranstaltungen
 

Seit Januar 2022 läuft das HES Projekt „Do no harm – Risiken in der internationalen Projektarbeit minimieren. Regenbogenkompetenz durch Beratung, Sensibilisierung und Vernetzung in der internationalen Menschenrechtsarbeit für LSBTI.“ 

„Do no harm“ (richte keinen Schaden an) ist die Aufforderung, genau hinzusehen. Was gut gemeint ist, ist nicht immer auch gut gemacht. Zugleich darf uns aber die Sorge vor Fehlern und möglicherweise kommender Kritik nicht handlungsunfähig machen. Die HES hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, unsere aus langjähriger Projektarbeit gewonnenen Erfahrungen zu vermitteln. In großen und kleinen Veranstaltungen rufen wir dazu auf, das Know-how der internationalen LGBTI-Arbeit, die Regenbogenkompetenz, wie wir das auch nennen, zusammenzutragen. Mit Inputs von Expert*innen aus dem globalen Süden werden wir Fragen entwickeln und Risiken benennen. Über die Sensibilisierung und die gezielte Vernetzung im Inland wirken wir darauf hin, dass sich deutsche EZ-Organisationen nicht unbeabsichtigt an der Stigmatisierung, Verfolgung oder Diskriminierung beteiligen. Unsere Newsletter an rund 1000 Interessierte informieren, berichten über Hintergründe und laden zu den Veranstaltungen ein - regelmäßig auch zweisprachig. Es ist an der Zeit, die Best – oder genauer gesagt First-Practices zu sammeln und zu diskutieren, um besser weiterzumachen. Denn unser Motto ist: Do no harm – but do something.


Interesse an Einladungen zu Veranstaltungen? Mehr Informationen? Mitmachen?

Alle, die sich für dieses Projekt interessieren, sind herzlich eingeladen Kontakt aufzunehmen. 

Projektleitung:

Sarah Kohrt, Projektleitung
Sarah Kohrt
Almstadtstr. 7
10119 Berlin
E-Mail: sarah.kohrtthou-shalt-not-spamhirschfeld-eddy-stiftung.de

Wer den Newsletter der Hirschfeld-Eddy-Stiftung abonnieren möchte, kann sich hier anmelden.


Publikationen

Do no harm- Risiken in der internationalen Projektarbeit für LSBTI minimieren

Neues Projekt der Hirschfeld-Eddy-Stiftung läuft von Januar bis Dezember 2022. Hintergrundartikel im Blog lesen.

  • Humanitäre Hilfe für LGBTIQ-Menschen auf der Flucht
    Humanitäre Hilfe darf LSBTI nicht außen vor lassen – gute Beispiele von UNHCR, ORAM und regionalen Netzwerken. Lesen Sie den vollständigen Hintergrundartikel von Dr. Rita Schäfer im Blog der Hirschfeld-Eddy-Stiftung.

Webtalks

Erfolgreiche Projekte von und für LSBTIQ+ in Lateinamerika
Do no harm – Aktivist*innen über gute Strategien in der Entwicklungszusammenarbeit

Sarah Kohrt, Klaus Jetz, Mauri, Aktivist-Nicaragua

Hier geht's zur Einladung.

Speziell in der Zusammenarbeit mit LSBTIQ+-Projekten in vielen Ländern des Globalen Südens sind Fingerspitzengefühl und verlässliche Absprachen gefragt, um die Projektpartner*innen nicht zu gefährden. Wie eine zielführende Projektarbeit aussehen kann, berichteten zwei Kooperationspartner*innen der Hirschfeld-Eddy-Stiftung aus Nicaragua und Kolumbien.
Webtalk: 21. April 2022, Online-Talk: Do no harm und best practice – LSBTI-Projekte in Lateinamerika


Präsenzveranstaltungen

Meet IDNOWA from Ghana

13.06.2022: Meet delegates from the Interfaith Diversity Network of Westafrica (IDNOWA)

Hirschfeld Eddy Foundation cordially invites you to a networking event with activists from the Interfaith Diversity Network of Westafrica (IDNOWA).

When: Monday, 13 June, 2–3:30 PM CEST
WhereLesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD), Kleiststraße 35, 10787 Berlin

“Our goal is to create an international solidarity movement in the face of a controversial bill currently being debated in the Ghanaian parliament in Accra”, says Davis Mac-Iyalla, executive director of the Interfaith Diversity Network of West Africa IDNOWA. Davis, member of the Anglican Church, has testified against the bill at a hearing of the Committee on Constitutional, Legal and Parliamentary Affairs. He calls for international support.

Website IDNOWA

How to support sustainably? How to do no harm? At this networking meeting we will learn first hand about the current situation in Ghana and discuss what kind of support is most needed from a small delegation of faith-based LGBTIQ-activists from Ghana.

In Ghana, the IDNOWA is advocating for support in the fight against the bill titled “Promotion of Proper Human Sexual Rights and Ghanaian Family Values, 2021”.  Under Ghana’s current laws, consensual same-sex intimacy is punishable by up to three years in prison. In addition to many other homophobic provisions, the anti-LGBTIQ bill would increase that punishment to three to five years in prison.

Davis Mac-Iyalla

Guests: Davis Mac-Iyalla: IDNOWA, founder and executive director, member of the Anglican Church and two more activists
Moderators: Sarah Kohrt, Klaus Jetz, 
Hirschfeld-Eddy-Stiftung

Due to limited seating, we kindly ask you to register via e‑mail with your name before Saturday, 10 June with Sarah Kohrt, project manager Hirschfeld-Eddy-Foundation: sarah.kohrtthou-shalt-not-spamhirschfeld-eddy-stiftung.de
This event will take place in English.

The event is aimed at activists, politicians, development professionals, government representatives, human rights groups, church and faith based organizations, scholars and everyone with an interest in Ghana, in international relations and the human rights of LGBTIQ people.

Further information and links:

In January 2021, LGBT+ Rights Ghana celebrated the opening of a community space for LGBT communities in Accra. This sparked intense and negative reporting in the Ghanaian media and the public. Media called for the arrest and prosecution of the activists involved. In April, participants in a seminar on LGBTIQ human rights were arrested by police in the town of Ho. The Ho 21 were detained for weeks, among them were also some members of IDNOWA. In summer 2021, a homophobic “family values” bill was introduced into Parliament. UN human rights experts have urged Ghana´s government to reject the proposed bill. They stated that this proposed law criminalizes LGBTIQ people and anyone who supports their human rights. It attempts to deny human rights defenders their basic human rights and it would legitimize violence against LGBTIQ people. The Anglican Church, the Roman Catholic Bishops’ Conference and the Council of Christian Churches in Ghana publicly support the bill.

Links:

An event by Hirschfeld-Eddy-Foundation as part of the project: “Do no harm – how to minimize risks for LGBTIQ in international human rights work”. All Articles and documentation in our blog tagged DNH-2022.

Project website (German)


Do no harm – was heißt das für LSBTI-Projekte? Praxisworkshop für Interessierte aus der Entwicklungszusammenarbeit

Hilfe kann auch Schaden anrichten – aber die Sorge darum darf nicht zur Untätigkeit führen. Deshalb hatte die Hirschfeld-Eddy-Stiftung schon 2012 als Titel für das LSBTI-Inklusionskonzept vorgeschlagen: „Do no harm – but do something“.

Auf diese beiden Seiten verweist auch die Erfinderin des Do no Harm-Ansatzes, die US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftlerin, Entwicklungsforscherin und Präsidentin der „Collaborative for Development Action“ Mary B. Anderson in ihrem 1999 erschienenen Buch. 
https://blog.lsvd.de/do-no-harm-but-do-something-hintergrundbericht-auftaktveranstaltung/

Zu diesem Thema lud die Hirschfeld-Eddy-Stiftung deshalb am 10. Mai 2022 in Berlin zum Praxisworkshop: „Do no harm- was heißt das für LSBTI-Projekte?“ ein. Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte aus großen und kleinen NGOs, aus den Durchführungsorganisationen, der LSBTI-Community, aus migrantischen Organisationen, der Hilfswerke, kirchlichen und konfessionellen internationalen Organisationen. diskutierten Aktivist*innen aus dem globalen Süden diskutieren mit Vertreter*innen aus der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.

Praxisworkshop Hirschfeld-Eddy-Stiftung Begrüßung durch Klaus Jetz 

 Sarah Kohrt Projektleitung, Hirschfeld-Eddy-Stiftung

Praxisworkshop Hirschfeld-Eddy-Stiftung  Publikationen der Hirschfeld-Eddy-Stiftung

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sich hinter den folgenden Links: 

Einladung
Fotos
Begrüßung
Input "Do no harm - but do something"
Input Yogykarta-Prinzipien

Alle Beiträge zum Praxisworskhop „Do no harm – was heißt das für LSBTI-Projekte?“ sind im Blog unter dem Schlagwort „Kickoff 22“ zu finden. blog.lsvd.de/tag/kickoff-22/


Gefördert durch:

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Ein Beitrag im Rahmen des Projekts: „Do no harm – Risiken für LSBTI in der internationalen Projektarbeit minimieren“ der Hirschfeld-Eddy-Stiftung. Alle Beiträge im Rahmen des Projekts sind im Blog unter dem Tag „DNH-2022″ zu finden.